edition fink

Cover: Stefan Banz: Un coeur simple
Best.Nr.: 002305
Preis: 14,50 EUR
inkl. 7,0% Mwst.

Stefan Banz: Un coeur simple

Konzeptuelle Malerei 1996-2003

Zürich 2003, edition fink, 48 Seiten, 250 Abb. in Farbe, 24 x 20 cm broschiert
ISBN 3-906086-52-6
ISBN 978-3-906086-52-1

Stefan Banz' Fotografien, die Videos, die Installationen, die Essays sind bereits in Buchform erschienen, nun folgen mit «Un coeur simple» die konzeptuellen Malereien aus den Jahren 1996 bis 2003. Hilar Stadler schreibt im Vorwort zur Publikation dazu:

«Beinahe alles ist hier enthalten. Die Publikation umfasst mit einigen wenigen Ausnahmen das gesamte malerische Werk seit 1996, das sich in den mehrteiligen Serien akzentuiert, die mit der Arbeit «Rifles» (1996) ihren Anfang nehmen und mit den «Marilyns» der Serie «Let's make the water turn black» (2003) zu einem vorläufigen Abschluss kommen.» Und weiter: «Ob er mit diesen Projekten der rückblickenden Vergegenwärtigung gleichsam seine künstlerische Produktion zum Abschluss bringt oder ob er von hier aus einen Anfang unternimmt, bleibt vorerst unklar. Stefan Banz ist uns jedoch bekannt als einer jener 'Umdeuter', die nicht nur aus fremden, sondern auch aus eigenem Material immer wieder Neues entstehen lassen. So brauchen wir uns wohl um seine weitere künstlerische Entwicklung keine Sorgen zu machen.»

«Die konzeptuelle Malerei von Stefan Banz folgt einem einfachen Prinzip: der malerischen Reproduktion. Er greift dabei Themen wie Medientransfer, Kontextverschiebung, Remake mit den Mitteln der Malerei auf.»

Mit den «Baby Bacons» (1998/1999) übersetzt Banz Bacon in kleinformatige Bilder. «I read On Kawara» (2000) befasst sich mit On Kawaras «Date Paintings» und «Un coeur simple» (2002) lehnt sich an Gerhard Richters grosse Porträtserie an, benützt aber als Vorlagen pornografische Fotografien aus der Zeit um 1900. Die 17-teilige Arbeit «Apocalypse Now Redux» (2002) zeigt Ausschnitte aus Francis Ford Coppolas Neufassung seines berühmten Films. «Let's make the water turn black» transformiert fünfzehn Porträts des Fotografen Bert Stern aus der letzten Session mit Marilyn Monroe in Malerei.

Hilar Stadler schreibt: «Die Publikation über die Malerei von Stefan Banz ist selber wieder Teil der konzeptuellen Arbeit geworden. Der Künstler komprimiert seine Malerei in ein neues eigenständiges Produkt, das als Teil seines dauernden Reproduktions- und Transformationsprozesses gesehen werden kann.»


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